Lerne mich kennen

Hey, ich bin Edgar.

Der andere Teil von mitrucksackaufreisen und um mich in kurzen Worten zu beschreiben: Ich bin aufgeschlossen, ehrlich und ein positiv denkender Mensch. Ich glaube fest daran, sich sein Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten so schön wie es eben geht gestalten zu können und bin bemüht in allen Dingen im Leben etwas Gutes zu sehen. Und wenn man genau hinschaut, gibt es an sehr vielen Dingen eine gute Seite. Niemals hätte ich mein Leben so erwartet, wie es heute ist. Ich bin glücklich verheiratet und durfte mit 30 Jahren bereits viele meiner Lebensträume erfüllen. Bevor wir losgefahren sind, wollte ich unbedingt mal eine Giraffe und wenn möglich eine große Schildkröte sehen! Kleiner Spoiler: Ich konnte mir beide Wünsche erfüllen.

Edgar in der Landschaft von Indonesien

Spitzname

#ede

Meine 3 Lieblingsländer

#norwegen #australien #südafrika

Meine Lieblingsgerichte

#sushi #bolo #schnitzel

Das ist mir wichtig

#zufriedenheit #gemeinschaft #einengrundmorgensaufzustehen

Um mich ein bisschen besser zu verstehen, plaudere ich jetzt etwas aus dem Rucksack. Als kleiner Junge war es für mich unvorstellbar woanders zu schlafen. Egal, ob bei der Oma, der Tante oder bei Freunden. Sobald es draußen dunkel wurde, überkam mich immer das Heimweh. Manchmal sogar so stark, dass ich davon krank wurde. Genauso war es mit dem Essen: Was der kleine Ede nicht kennt, isst er nicht und wo nicht sein zu Hause ist, schläft er nicht. Damals war nicht abzusehen, dass ich eines Tages mal über 400 Nächte am Stück nicht zu Hause schlafen und auch Unbekanntes essen würde.

Mit 19 Jahren bin ich von zu Hause ausgezogen, um eine Ausbildung in Köln zu machen. Irgendwas mit Medien und dort arbeite ich bis heute.

5 Dinge über mich

Was hat die Weltreise mit mir gemacht?

Das kann ich gar nicht genau sagen, denn es gibt Phasen in denen sich die Antworten auf diese Frage stetig ändern. Dass wir es geschafft haben über einen so langen Zeitraum an einem Ziel festzuhalten und es am Ende auch „durchzuziehen“, hätte ich so nicht erwartet. Ich konnte mir im Großen und Ganzen alle meine aktuellen Lebensträume erfüllen: Eine Safari in Afrika mit vielen Giraffen, Tauchen mit großen Schildkröten, NFL-Spiele in den USA, Koalas,…

Grundsätzlich bin ich seit der Weltreise zufriedener, bescheidener und entspannter im Umgang mit dem Leben. Sicherlich ist nicht immer alles nur positiv, dennoch kann man oft etwas Positives finden. Und wenn mich dieser Lebensabschnitt eines gelehrt hat, dann ist es sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man beeinflussen kann und sich nicht damit aufzuhalten, was ich nicht ändern kann.

Vorher haben immer alle gesagt: „Diese Auszeit wird Euch bestimmt voll verändern“ oder „Das wird etwas, dass Dir niemand mehr nehmen kann“. So richtig konnte ich mir das aber nicht vorstellen, denn warum sollte sich so viel verändern? Nach drei Wochen Camping in Norwegen bin ich doch auch noch der „Alte“. Hab ich mich dennoch verändert? Ja, ganz bestimmt. Die ersten Wochen fühlen sich an wie Urlaub, erst danach verändert sich das Gefühl und es wird zu seinem echten Leben. Jeden Tag warten dutzende Entscheidungen auf einen, man hat selten Zeit sich in seine Komfortzone zu begeben und einfach abzuschalten. Die 13 Monate haben mir viel Kraft für das weitere Leben gegeben, aber auch viel Kraft und Mut gekostet.

Ein Satz, der zu mir passt

Morgen stehe ich früher auf, um länger nichts zu tun.

Meine Fiji-Erkenntnis

Eine letzte Erkenntnis, die ich aus dieser Zeit gewonnen habe, ist: „Reisen ist ein Gefühl“. Die Dinge, an die ich mich in Jahren ganz sicher noch erinnern werde, sind die Geschichten und Erfahrungen abseits der Bucketlist. Es kommt oft vor, dass ich gefragt werde, ob ich denn hier und dort war und dies und jenes gemacht habe. Sage ich dann „Nein, das wollte ich nicht machen/sehen“, wird mir das Gefühl vermittelt, das Wichtigste verpasst zu haben und ich die Gegend dann ja gar nicht richtig kennengelernt hätte. Das nervt mich ehrlich gesagt noch mehr als früher.

Reisen ist so individuell und persönlich, dass ich für mich nur noch die Dinge tun möchte, auf die ich wirklich Lust habe und genau so sollte es jeder von uns machen: Einfach die Dinge so erleben, wie man es selbst möchte. Denn dann sind es positive Erinnerungen, an die mich gerne zurückerinnere. Vielleicht passt dieser Spruch an dieser Stelle noch sehr gut zum Abschluss: „Lebe jeden Tag, wie er sich für Dich gut anfühlt“. Damit kann man ganz sicher nicht viel falsch machen.

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