Lerne mich kennen

Hey, ich bin Katy.

Etwas über mich zu schreiben, fällt mir irgendwie schwer. Meist bin ich eine sehr fröhliche und lustige Person, aber auch ziemlich schüchtern. Mit dem Knüpfen neuer Kontakte bin ich immer etwas zurückhaltend und lasse Edgar oft erst einmal den Vortritt, bis ich genug Zeit hatte zu „schnuppern“. Ist der Knoten aber einmal geplatzt kann es durchaus sehr lustig mit mir werden, wenn Edgar mir nicht so oft meine Witze klauen würde. Oh, und ich lieeeebe asiatisches Essen und koche es vor allem sehr gerne! Aber bitte nur „tourist spicy“. Ich arbeite aber daran, irgendwann nur noch „spicy“ sagen zu können.

 

Ein Foto von Katy beim Abendessen in Fidschi

Ich in 3 Worten

#zurückhaltend #ehrgeizig #herzlich

Meine 3 Lieblingsländer

#japan #südafrika #australien

Meine Lieblingsgerichte

#Thai #Lasagne #Sushi

Das ist mir wichtig

#familie #abwechslung #gesundheit

Mein Leben vor der Reise

Ich habe es schon immer geliebt in den Urlaub zu fahren oder Städtetrips zu machen. Aber bevor ich Edgar kennengelernt habe, wollte ich während meines Jahresurlaubs nur die Seele baumeln lassen. Von morgens bis abends Essen und Trinken können und meist einfach nichts tun. Das kann ich übrigens heute noch sehr gut! Aber seitdem wir auf unserem ersten Campingtrip Südnorwegen unsicher gemacht haben, habe ich gemerkt, dass dies genau meins ist. Mit solchen Reisen verbinde ich die schönsten Urlaube. Selbst unsere Hochzeitsreise haben wir mit unserem Zelt im Gepäck quer durch Spanien gemacht. Einfach Traumhaft! Trotzdem darf mein „Mit-Cocktail-in-der-Hand-die-Seele-baumeln-lassen-Urlaub“ auch mal sein.

Mit einem geregelten Alltag hatte ich an sich nie meine Probleme. Ich arbeitete in einer großen Rechtsanwaltskanzlei in Düsseldorf und auch wenn mir das ein oder andere Mal etwas auf den Keks ging (wem geht es nicht so), war ich doch meist zufrieden. Allerdings hat mich die Pendelei immer ziemlich belastet und machte mich dauerhaft körperlich sehr müde. Beim Reisen bin ich jedoch immer voll aufgeblüht und wusste, dass ich aus dieser Alltagsschleife irgendwann ausbrechen muss. Um mir den Traum der Weltreise zu erfüllen, habe ich also gekündigt und ich muss sagen, es fiel mir doch schwerer als gedacht! Der Zuspruch und das Verständnis meiner Vorgesetzten und Kollegen hat mich aber am Ende nur bestärkt, dass es genau der richtige Weg für mich ist.

5 Dinge über mich

Was hat die Weltreise mit mir gemacht?

Dass aus unserer Idee einen dreiwöchigen Roadtrip in den USA zu machen eine 14-monatige Weltreise wird, haben wir wohl beide nicht von Anfang an gedacht. Aber es war die beste Entscheidung meines Lebens und auch wenn natürlich nicht 100%ig alles perfekt und glatt laufen konnte, würde ich es noch einmal genau so machen. Denn diese Reise hat mich in vieler Hinsicht geprägt und verändert. Außerdem hätten wir so einige Menschen gar nicht kennengelernt, die wir heute sogar Freunde nennen dürfen!

Gerade auf der Weltreise habe ich gemerkt wie wichtig Familie und Freunde sind. Natürlich wusste man seine Liebsten und den Zusammenhalt schon vorher sehr zu schätzen, aber die Unterstützung, die sie uns während unserer langen Reise gegeben haben, hat noch einmal einen draufgesetzt. Der Rückhalt zuhause ist unheimlich wichtig und wir wussten, dass egal was passiert, wir immer auf die Unterstützung und Hilfe unserer Liebsten zählen konnten. Das hat uns ungemein gestärkt und tut es noch heute.

Ein Satz, der zu mir passt

Das Leben ist zu kurz für "irgendwann"

Mal aufgeschnappt und gesagt: "Genau so ist es!"

Bereits während der Reise habe ich gemerkt, dass ich viel genügsamer werde und nicht unbedingt viel Materielles brauche, um glücklich zu sein. Natürlich, wir Reisen nur mit dem Rucksack, da hat man nicht viel dabei, aber vermisst hat man nichts. Von unserer gemütlichen Couch oder das eigene Bett hat man allerdings schon ab und an geträumt. Als wir wieder zuhause waren, wurden erst einmal einige Sachen aussortiert.

Aber nicht nur die Familie, Freunde und Materielles: Auch die eigene Heimat weiß ich viel mehr zu schätzen und merke nun erst einmal wie schön es doch zuhause und in Europa ist. Oft haben uns andere nicht-europäische Reisende gesagt, dass sie davon träumen nach Europa und Deutschland zu reisen, um dort einen Roadtrip zu machen. Wir haben bereits verschiedene europäische Länder bereist und es hat uns auch sehr gefallen, aber erst im Laufe der langen Reise ist uns klar geworden, dass wir dies gar nicht so zu schätzen gewusst haben. Gleiches gilt für Deutschland! Wir reisen um die Welt, dabei wissen wir – mit Ausnahme von bisherigen Städtetrips – gar nicht, wie es überhaupt in unserer eigenen Heimat ist. Das wollten wir nach unserer Rückkehr unbedingt ändern und haben es mittlerweile auch gemacht. Dass Deutschland so vielseitig und schön ist, hätte ich gar nicht gedacht.

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