Oslo – Ein Tag in der Hauptstadt Norwegens

Oslo ist mit Abstand die größte Stadt in Norwegen und zieht jedes Jahr viele Reisende und Stadttouristen an. In der Kommune leben fast 700.000 Menschen und im Großraum Oslo sind es etwa 1/3 der über 5 Millionen Einwohner. Stellt man sich nun vor, dass Norwegen fast 30.000 km² größer als Deutschland ist, aber ca. 77 Millionen weniger Einwohner hat, ist ein Besuch in diesem „Ballungsgebiet“ ein kompletter Kontrast zum Rest des Landes.

Für uns war dies nun der zweite Besuch in Oslo, da der erste ziemlich „in die Hose“ gegangen ist. Die Stadt konnte dafür nichts, das Wetter war sehr schlecht und aufgrund eines Marathons konnten wir damals die Stadt nicht richtig erkunden. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir nicht mehr zurückgekommen. Daher haben wir uns gesagt, dass frische Eindrücke und neue Erinnerungen her müssen und so sind wir noch einmal nach Oslo gefahren.

Wie es der Zufall dann will, gab es an dem Wochenende natürlich wieder einen Marathon, der jedoch zum Glück erst am nächsten Tag stattfand. Der Vorteil an diesem Wochenende war die jährlich stattfindende Kulturnacht. An diesem Tag bzw. Nachmittag gibt es noch mehr Möglichkeiten die Stadt zu erkunden und mehr über ihre Kunst und Kultur kennenzulernen. In diesem Beitrag möchten wir Dich auf unsere Tour durch Oslo mitnehmen und zeigen, was Du in der Hauptstadt Norwegens sehen und erleben kannst.

Oslo, Christiania oder Kristiania?

Kleiner geschichtlicher Sidekick

Wusstest Du, dass Oslo etwa 300 Jahre lang nicht Oslo hieß? Damals wurde die Hauptstadt, die zu dieser Zeit der Provinz Dänemark angehörte, vom dänischen König Christian IV. nach einem Großbrand im Jahr 1624 in Christiania umbenannt. Gleichzeitig wurde die Stadt um etwa einen Kilometer verlegt.

Während der späteren Union mit Schweden gab es unter dem damaligen schwedisch-norwegischen König Oskar II. im Jahr 1877 die Änderung der Schreibweise in Kristiania. Erst 1925 erhielt die Hauptstadt wieder ihren ursprünglichen Namen Oslo, nachdem die Union mit Schweden im Jahr 1905 aufgelöst wurde und Norwegen seine Unabhängigkeit erlangt hat.

Anfahrt und wo wir übernachtet haben

Oslo ist ein großer Knotenpunkt für alle Reisearten. Ob mit dem Flugzeug, der Fähre, dem Zug, dem Fahrrad, dem Auto oder auch den öffentlichen Verkehrsmitteln. Beachte bitte, dass Du mit dem Auto Mautgebühren zahlen musst. Daher haben wir uns entschieden außerhalb zu bleiben und mit dem Bus in die Stadt zu fahren. 

Möchtest Du mehr zum Thema Mautgebühren in Norwegen erfahren, haben wir in unserem Beitrag einige Informationen für Dich zusammengefasst.
Gelber Pfeil

Topcamp Bogstad Camping, Ankerveien 117, 0766 Oslo, Norwegen

In Oslo gibt es von Hostels bis Luxushotels viele Übernachtungsmöglichkeiten, aber es stehen Dir auch ein paar Campingplätze zur Verfügung. Wir haben beispielsweise auf dem Campingplatz Bogstad Camping übernachtet und konnten von dort ganz bequem an der gleichnamigen Bushaltestelle mit der Linie 32 für NOK 39 (ca. EUR 3,90, Einzelfahrkarte) bis in die Innenstadt (Station „Jernbanetorget“) fahren. Dies war bequem, unkompliziert, günstig und einfach.

Unser Tag in Oslo

Wir starten am Bahnhof Jernbanetorget

Einer der größten Knotenpunkte für den öffentlichen Verkehr ist der Bahnhof Jernbanetorget, von wo aus auch unsere Tagestour durch Oslo startet. Gleichzeitig ist der Vorplatz des Bahnhofes auch der Treffpunkt für unsere rund 1,5 stündige Free Guided Tour.

Dir wird mit Sicherheit die 4,5 Meter lange bronzene Tigerstatue auffallen, die auf dem Vorplatz des Bahnhofs zu bestaunen ist. Diese wurde der Stadt im Jahr 2000 zur 1000. Jahresfeier von Oslo geschenkt. Aufgrund eines Gedichtes von Bjørnstjerne Bjørnson aus dem Jahr 1870 bekam die Stadt damals den Spitznamen Tigerstadt („Tigerstaden“). Damit wollte der Dichter zum Ausdruck bringen, dass er Oslo als eine gefährliche Stadt ansieht. Heutzutage wird dies aber nicht mehr so negativ interpretiert und man verbindet als Tigerstadt nunmehr einen interessanten und spannenden Ort.

Blick auf den Jernbanetorget in Oslo
Die Tigerstatue vor dem Jernbanetorget in Oslo

Die Prachtstraße Karl Johans gate

Vom Osloer Hauptbahnhof bis zum königlichen Schloss liegt die Prachtstraße Karl Johans gate. Auf dieser Hauptstraße, die auch bis zum norwegischen Parlament („Stortinget“) eine reine Fußgängerzone ist, befinden sich viele Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und auch Hotels. Läufst Du diese Straße entlang, kommst Du auf dem Weg zum Schloss ebenfalls am Nationaltheater und einem Teil der Universität vorbei. Kurz hinter dem norwegischen Parlament gibt es eine Grünanlage, die auch dazu einlädt ein kleines Päuschen einzulegen.

Stortinget – Das Parlament in Oslo

Stortinget ist das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Norwegens und Sitz der Nationalversammlung. Das aus dem Jahr 1866 stammende Gebäude, spiegelt verschiedene Stile wider. Unter anderem wurde der schwedische Architekt Emil Victor Langlet von französischen und italienischen Einflüssen inspiriert. In Norwegen wird das Recht auf freie Meinungsäußerung ganz großgeschrieben. Daher ist der Eidsvolls plass, der direkt vor dem Haupteingang des Parlaments liegt, einer der wichtigsten Plätze, um dieses Recht auszuüben und seine freie Meinung zu äußern. Hier vor dem Stortinget finden jährlich über 300 humanitäre, politische und religiöse Demonstrationen statt.

Direkter Blick auf das Parlament in Oslo

Das Royal Palace – Das königliche Schloss und der Schlosspark

Die von einem über 22 Hektar großen Schlosspark umgebene königliche Residenz wurde zwischen 1824 und 1848 aus Backstein erbaut und liegt am Ende der Karl Johans gate. Auch wenn das Schloss sehr groß wirkt, ist es mit seinen 173 Räumen im Vergleich zu anderen europäischen Residenzen eher kleiner. Das Schloss wurde dem König von Norwegen zur Verfügung gestellt und befindet sich im Staatsbesitz.

Kurzer Sidekick: Der Buckingham Palace, der im Vergleich 775 Räume umfasst, gehört ebenfalls nicht zum Privateigentum des Königs, sondern gehört dem britischen Staat.

Das Royal Palace dient zudem nicht nur als Wohnsitz, sondern ist gleichzeitig auch der Arbeitsort des Königs und seiner königlichen Familie. Ebenfalls wird hier der Staatsbesuch untergebracht. Wer sich die Wachablösung anschauen möchte, kann dies täglich um 13:30 Uhr machen.

Leicht seitlicher Blick auf das Royal Palace in Oslo
Die Wachablösung am Royal Palace in Oslo

Ein Spaziergang durch den Schlosspark

Der Schlosspark bietet viele Möglichkeiten zum Spazieren gehen und zum Gucken. Neben verschiedenen Statuen gibt es Grünflächen und Teiche, die auch dazu einladen sich hinzusetzen und die Umgebung zu genießen. Manche Statuen im Park sind übrigens vom berühmten norwegischen Bildhauer Gustav Vigeland, der auch im Jahr 1902 die Medaille des Friedensnobelpreises entworfen hat. Wer mehr von seinen Werken sehen möchte, könnte den Vigeland-Skulpturenpark besuchen, der sich etwas außerhalb des Stadtkerns im Nordwesten im Frognerpark befindet.

Opernhaus Oslo

Das im April 2008 eröffnete Opernhaus ist ein sehr außergewöhnliches Bauwerk und mittlerweile das Wahrzeichen von Oslo. Eine der Besonderheiten des Gebäudes ist die Möglichkeit auf dem Dach spazieren zu gehen. Wir empfehlen Dir aber auch unbedingt einen Blick vom anderen Ufer auf die Oper. Wusstest Du, dass die Optik der Oper von Oslo an einen treibenden Eisberg erinnern soll? Auf unserer Free Guided Tour fragte man uns, ob wir nicht auch denken, dass die Menschen, die dort herumlaufen, wie watschelnde Pinguine aussehen. Ab dem Zeitpunkt sah es für uns ebenfalls so aus und die Vorstellung, dass „Pinguine“ gerade über den vermeintlichen Eisberg laufen, finden wir sehr amüsant.

Der schwimmende "Eisberg"

Aber apropos Eisberg: Vielleicht fällt Dir in unmittelbarer Nähe auch ein schwimmendes Bauwerk im Hafenbecken auf. Die seit Mai 2010 schwimmende Skultpur „Hun ligger/She lies“ ist ebenfalls eine Art Eiskristall bzw. Eisberg, die den Eismassen auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Friedrich nachempfunden ist. Je nach Strömung und Windverhältnisse verändert dieser „Eisberg“ seine Position im Hafenbecken.

Die Aussicht vom Osloer Opernhaus Richtung Fjord
Eine Nahaufnahme der Skulptur Hun Ligger im Fjord in Oslo

Saunieren in Oslo am Oslofjord

Mit Blick auf das Opernhaus entlang der Hafenpromenade und auch bei Aker Brygge befinden sich schwimmende Saunas. Gemütlich mit Freunden saunieren und danach in den kalten Oslofjord springen, ist nicht nur ein sehr beliebtes Hobby der Einwohner, sondern auch für die Touristen.

Das neue Viertel Sorenga und der Seawater Pool

Das neue Wohnviertel Sorenga ist ein großer Kontrast zu den teils alten Bauwerken der Stadt und liegt an der neuen Hafenpromenade, nicht weit vom Opernhaus entfernt. Hier gibt es auch einige Restaurants und Cafés. Ebenfalls befindet sich hier am Oslofjord ein großes Schwimmbecken, wo man das ganze Jahr über im Oslofjord schwimmen kann. Zudem gibt es einen kleinen Strand und auch ein Becken für Kinder. Im Herbst hat es uns jetzt nicht gerade zum Schwimmen eingeladen, das würde im Sommer aber wohl anders aussehen.

Das neue Munch-Museum in Oslo

Um den berühmten norwegischen Künstler Edvard Munch und sein künstlerisches Vermächtnis zu ehren, wurde das Munch-Museum in Oslo neu gebaut. Zuvor gab es bereits ein Munch-Museum in einem anderen Stadtteil der Stadt. Der Neubau in unmittelbarer Nähe des Osloer Opernhauses ist mit seinen 13 Stockwerken und einer Fläche von über 26.000 m² ca. 5 mal größer, als das „alte“ Museum. Dieses zählt nun auch zu den größten Museen weltweit, in denen nur ein einziger Künstler ausgestellt ist.

Was wir interessant finden: Beim Bau hat man teilweise auf recycelte Materialien gesetzt, um Emissionen einzusparen. So ist der Bau beispielsweise aus recyclebarem Beton und Außen mit wellenförmigen Platten aus recyceltem Aluminium mit verschiedenen Transparenzen verkleidet. Dies führt beispielsweise dazu, dass das Sonnenlicht abgehalten wird und so reflektiert, dass die Temperatur im Inneren stabil bleibt. Das Gebäude weist somit 50% weniger Emissionen auf als andere vergleichbare Gebäude.

Das neue Munch Museum in Oslo
Blick vom Opernhaus auf das neue Munch Museum in Oslo

Die Werke von Edvard Munch

Zum Zeitpunkt seines Ablebens hatte Edvard Munch keinerlei Erben, weshalb er seine Kunstwerke, die bis dahin noch in seinem Besitz waren, der Stadt Oslo vermacht hat. Später kamen noch weitere Kunstwerke dazu, die dem Museum zur Verfügung gestellt wurden. Nun kann man hier mehr als die Hälfte seiner Gemälde bestaunen. Wer in diesem Museum auf der Suche nach dem wohl berühmtesten Gemälde Munch’s ist, wird zwar fündig, aber die erste Version von „Der Schrei“ befindet sich im Nationalmuseum von Oslo. Ziemlich verwirrend, aber es gibt mehrere originale Versionen bzw. Varianten des Gemäldes. Im Munch Museum gibt es mehrere davon, wobei zum Schutz der Gemälde vor äußerlichen Einflüssen, immer nur eines für die Öffentlichkeit sichtbar ist.

Das Osloer Nationalmuseum

Für einen Tagestrip nach Oslo, ist das Nationalmuseum definitiv zu groß, schließlich ist dies das größte Kunstmuseum Skandinaviens. Im Rahmen einer Kulturnacht in Oslo, konnten wir ab dem Nachmittag viele Kulturstätten und Museen umsonst besuchen. Diese Chance haben wir genutzt und sind am späten Nachmittag ins Nationalmuseum, welches auch erst seit Juni 2022 geöffnet hat. 

Natürlich ist die Zeit viel zu knapp für einen ausgiebigen Besuch, aber wir wollten uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das Originalgemälde von „Der Schrei“ von Edvard Munch zu sehen. Im Museum kannst Du gut viele Stunden verbringen, um Dir die ca. 5.000 Kunstwerke aus verschiedensten Epochen anzuschauen. Wir selbst sind an diesem Tag mit langsameren Schritt durchgelaufen, haben uns aber nicht die nötige Zeit genommen, um noch genauer hinzusehen. Wir sind zwar keine Museumsgänger, aber wir werden uns bei einem erneuten Besuch von Oslo die Zeit dafür nehmen.

Eine Außenansicht des Nationalmuseums Oslo
Das Gemälde "Der Schrei" von Munch aus dem Nationalmuseum Oslo

Rådhus Oslo – Das Osloer Rathaus

Das doch außergewöhnlich gebaute Gebäude ist eines der Wahrzeichen für die norwegische Unabhängigkeit. Hier wird jährlich am 10. Dezember der Friedensnobelpreis verliehen, weshalb es auch nicht ungewöhnlich ist, dass sich in der Nähe auch das Nobel-Friedenszentrum befindet. Die zentrale Halle kann kostenfrei besichtigt werden und sie sieht sehr eindrucksvoll aus. Auffällig sind hier ebenfalls die zwei über 60 Meter hohen Türme. Dort sind Büroflächen eingerichtet und für die Öffentlichkeit nur im Rahmen der jährlichen Kulturnacht in Oslo zugänglich.

Der schöne Innenraum des Osloer Rathauses
Ein Teil des Rathauses von Oslo

Ein schöner Blick auf die Stadt

Da wir am Tag der Kulturnacht in Oslo waren, war es uns möglich einen dieser Türme bis ganz nach oben zu laufen (326 Stufen). Oben wird man mit einer tollen Aussicht auf die Stadt belohnt und gleichzeitig läuten oben die 49 Bronzeglocken. Schade, dass man diesen Ausblick nicht regelmäßig als Besucher genießen kann. Am Ende gab es sogar eine Urkunde über die 326 zurückgelegten Stufen.

Aker Brygge

Aker Brygge ist, vor allem im Sommer, ein beliebter Treffpunkt und Du siehst hier eine Mischung aus moderner Architektur und alten Werftgebäuden. Die Fußgängerzone befindet sich direkt am Kai und hier gibt es Möglichkeiten zum Einkaufen und Entspannen oder man kann in einen der vielen Restaurants essen gehen. Aker Brygge ist sehr zentral gelegen und in wenigen Minuten erreichst Du beispielsweise verschiedene Museen, das Rathaus oder auch die Festung Akershus. In der Nähe befinden sich auch die Bootsanleger, wo verschiedene Touren und Routen angeboten werden.

Die Fußgängerzone Aker Brygge am Nachmittag
Aker Brygge und das Osloer Rathaus

Die Festung Akershus (Akershus festning)

Direkt am Oslofjord befindet sich die historische Akershus Festung. Diese wurde damals im Jahr 1299 von König Hakon V. Magnussen errichtet und später weiter ausgebaut und war aufgrund seiner Lage ein strategisches Zentrum. Die Festung hielt mancher, aber nicht jeder Belagerung stand. Unter anderem wurde die Festung von der deutschen Besatzung im zweiten Weltkrieg belagert. Heute kann man die Festung besuchen und in den dortigen Museen mehr über die Geschichte erfahren. Die Festungsanlage kann in drei Teile eingeteilt werden. Die innere Bastionsfestung, das Schloss und das äußere Festungsgebiet, welches noch heute vom norwegischen Militär genutzt wird. Auf dem Schlossgelände befindet sich das königliche Mausoleum, wo sich die Grablege der norwegischen Könige der Neuzeit befindet.

Der Eingangsbereich der Akershus Festung in Oslo bei schönem Wetter
Ein Teil der Festung Akershus in Oslo

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages

Auf dem Gelände der Festung kann man gut spazieren und mit Blick auf Aker Brygge und Richtung Nationalmuseum auf den dortigen Bänken sitzen und zusehen, wie die Sonne sich langsam vom Tag verabschiedet. Für uns ein schöner Spot, um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und zu genießen.

Sonnenuntergang an der Festung Akershus in Oslo
Blick auf Aker Brygge bei Sonnenuntergang in Oslo

Oslo Street Food

Im Stadtzentrum von Oslo findest Du eine schöne Markthalle mit kleineren Restaurants, wo Street Food angeboten wird. Street Food klingt natürlich ein wenig komisch, wenn Du das Essen nicht auf der Straße, sondern in der Markthalle bekommst. Bestelle hier an einem der 16 Essenstände etwas Leckeres und probiere Dich durch frisch gekochte Gerichte aus den verschiedensten Ecken der Welt. Preislich ist dies jedoch natürlich kein Schnapper. Hier ist ein angesagter Treffpunkt, was uns optisch und von der Stimmung her sehr zusagt. Auch gibt es verschiedene Bars und einen Garten, wo man es sich gemütlich machen kann. An Wochenenden verwandelt sich die Halle zudem in einen Club mit DJs und auch das ganze Jahr über finden verschiedene Veranstaltungen statt, wo für jeden etwas dabei ist.

Außerdem ein kleiner Tipp: Hier hast Du die Möglichkeit kostenfrei auf Toilette zu gehen.

Der Eingang zum Oslo Street Food Gebäude
Mehrere Essensstände im Oslo Street Food Gebäude

Möglichkeiten für weitere Tage in Oslo

Nobel-Friedenszentrum oder andere Museen und Führungen

Der Friedensnobelpreis wird jedes Jahr am 10. Dezember im Rathaus von Oslo verliehen. Und genau in der Nähe des Rathauses und des Rathausplatzes kann das Nobel-Friedenszentrum („Nobels Fredssenter“), welches sich im ehemaligen Westbahnhof („Vestbanestrasjonen“) befindet, besucht werden. Die norwegische Stiftung informiert hier unter anderem über die Geschichte des Friedensnobelpreises sowie auch über die Friedensnobelpreisträger und deren Leistungen. Auch erfährt man mehr über das Leben von Alfred Nobel. Ebenfalls werden hier Vorträge und Konferenzen abgehalten und es gibt immer wechselnde Ausstellungen.

Oslo hat noch viele andere Museen zu bieten oder auch mögliche Führungen, wie u.a. durch die Osloer Oper. Auf der Seite von Visitoslo.com gibt es einige Anreize und Informationen zu verschiedenen weiteren Sehenswürdigkeiten, Unternehmungen, Museen und Führungen. Schaue dort einfach mal vorbei.

Vigeland Skulpturen Park

Der Vigeland Skulpturen Park (offiziell „Vigelandsanlegget“) befindet sich im Frognerpark, der sich etwas außerhalb des Osloer Stadtkerns befindet. Hier sind 212 Bronze- und Steinskulpturen zu sehen, die aus den Händen des berühmten norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland stammen. Bei einem erneuten Besuch in Oslo wird der dortige Besuch nicht ausgelassen.

Die Halbinsel Bygdøy – Auch Museumsinsel genannt

Die Halbinsel liegt außerhalb des Stadtkerns von Oslo und befindet sich westlich vom Zentrum. Auf der Halbinsel liegt ein Wohngebiet, aber es gibt auch eine Menge für uns als Touristen zu tun. Lege Dich an einen der Badestrände, spiele Beachvolleyball oder gehe auf den Wanderwegen wandern. Gleichzeitig befinden sich hier auch mehrere Museen der Stadt. Wer den Besuch der Halbinsel mit einer kleinen 15-minütigen Bootsfahrt verbinden möchte, kann dies vom Rådhusbrygge 3 (der Hafen direkt am Rathausplatz und in der Nähe von Aker Brygge) in der Zeit von Mitte März bis Mitte Oktober tun. Bist Du außerhalb dieses Zeitraums in Oslo unterwegs, empfiehlt es sich die Buslinie 30 zu nutzen, die innerhalb von 20 Minuten vom Nationaltheater (bei Karl Johans gate) zur Halbinsel fährt.

Unsere Buchempfehlung

Im Wanderführer für Norwegen Süd* gibt es auch Wanderungen in und um Oslo. Wir nutzen öfters die Wanderführer vom Rother Verlag und können dieses Buch ebenfalls sehr empfehlen.

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Wie wir es in Oslo fanden

Für uns war dies ein schöner Tag in einer schönen Stadt. Auch mit einem weiteren Tag in Oslo, hätten wir die Zeit sehr gut füllen können. Dennoch hat uns der eine Tag für einen guten Eindruck ausgereicht, was vielleicht auch daran liegt, dass wir vor einigen Jahren schon einmal hier waren und uns noch an ein paar Dinge erinnern konnten. Wenn Du in Südnorwegen unterwegs bist und Oslo in der Nähe liegt, lohnt sich ein Besuch in der Hauptstadt Norwegens auf jeden Fall. Wir persönlich würden jedoch keine Tagesfahrt auf uns nehmen, um dorthin zu kommen, weil uns die Natur Norwegens einfach mehr zusagt als die Stadt. Auch im Vergleich zu unseren anderen bisher besuchten skandinavischen Hauptstädten (Stockholm und Kopenhagen), würde Oslo im direkten Vergleich auf einem guten 3. Platz landen.

Noch ein paar Eindrücke des Tages

Foto von uns bei den Blue Mountains in Australien

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