Einkaufen und Sparen in Neuseeland

Einkaufen und Sparen in Neuseeland

Einkaufen und Sparen in Neuseeland

Einkaufen und Sparen in Neuseeland

Einkaufen und Sparen in Neuseeland

Neuseeland ist mehr ein Selbstversorgerland. Natürlich kann man je nach Budget auch in Restaurants oder Fast-Food-Ketten essen gehen, doch wir wollen unsere Erfahrungen zum Thema Einkaufen und Sparen in Neuseeland teilen. Vorab haben wir viel gehört und besonders, dass Neuseeland soooo teuer ist! Direkt zur Beruhigung: Das muss es nicht sein.

Welche Supermärkte gibt es?

Wir kaufen in den drei größten Märkten des Landes. Pak´n´safe, Countdown und New World. Hierzu bedarf es je nach Region besonders auf der Südinsel ein bisschen Vorplanung. Die drei findet man hauptsächlich in den größeren Städten, also vorher einfach mal Googlemaps befragen und mit der geplanten Route vergleichen. Zum Glück ist Neuseeland nicht so riesig und man kommt immer wieder mal an einem vorbei. Hier eine kurze Zusammenfassung was es so zu beachten gibt:

TIPP: XXX responsive

Pak´n´safe

Die Kette mit den wohl größten Ladenflächen und dem Motto der günstigste Supermarkt Neuseelands zu sein. Ein bisschen wie eine Mischung aus Metro und Real. Nicht sehr schön eingerichtet, aber dafür groß, hoch und zweckmäßig. Und das Wichtigste: Je nach Aktion mit richtig guten Preisen! Es lohnt sich für uns immer jeden Gang durchzugehen und eventuell Dinge auch auf Vorrat zu kaufen.

StickClubKarte

Pak´n´Safe bietet wie die anderen auch ihre eigene Karte zum Sparen an. Doch leider ist diese für Touristen nicht geeignet, da man einen festen Wohnsitz braucht und nach vier Wochen die Karte dorthin geschickt bekommt und dann lohnt es sich kaum noch mit dem Sammeln von Punkten anzufangen. Daher haben wir ausnahmsweise diese Karte nicht. Aber nicht schlimm. Die normalen Angebote bekommt man auch ohne Karte und nach 6 Wochen haben wir nicht das Gefühl, dass wir mit der Karte so viel mehr gespart hätten!

Eigene Tankstellen

Ja, Pak´n´Safe hat auch eigene Tankstellen oder Tankstellen, mit denen sie kooperieren, wie z.B. der Z-Tankstelle.

Tipp: Es lohnt sich, sich den Kassenbon geben zu lassen. Auf der Rückseite befinden sich oft Tankrabatte an den eigenen oder kooperierenden Tankstellen in Höhe von 6 – 10 Cent pro Liter.

Countdown

Wir kannten die Kette schon aus Australien. Dort heißt sie Woolworth hat aber dasselbe Logo und im Grunde dasselbe Konzept. Countdown kann man ein bisschen mit Edeka und REWE vergleichen. Ein gut sortierter und großer Supermarkt, der aber oftmals ein paar Cent über den Preisen von Pak´n´Safe liegt. Kein großes Ding, aber die Menge macht es. Hier schauen wir online vorher nach den Angeboten der Woche und entscheiden dann was hier günstiger ist.

OneCard Countdown / AA Smart Fuel

Diese Bonuskarte bekommt man an jeder Kasse eines Countdowns, sowie jeder BP oder Caltex Tankstelle. Man muss sie aber aktivieren und dabei eine Adresse aus Neuseeland angeben. Wir haben mal nachgefragt, ob die Adresse stimmen muss. Die Kassiererin hat nur nach rechts und links genickt. Mit der Karte spart man bei ausgewählten Produkten im Markt und an den Tankstellen.

New World

Ein dritter und recht neuer Konkurrent ist New World. Gefühlt gibt es diesen im Süden immer da wo man einen der beiden anderen großen erwarten würde. Im Grunde sehr ähnlich zum Countdown. Eventuell aber eher einen Tick kleiner, aber dennoch mit allem was man braucht und viel mehr.

Im Supermarkt hat man Gratis Wi-Fi. Max. 45 Min oder 45 MB. Was man damit anstellt, bleibt jedem selbst überlassen. Uns ist noch keine Verwendung dafür eingefallen. Wenn man durch die Gänge schlendert gibt es zwei verschiedene Angebotsschilder: Saver und Clubcard.

Saver gelten für Jeden und sind die Angebote der Woche, die man auch über den Weekly Mailer (Angebote der Woche) vorab checken kann.

Clubcard

Clubcardangebote bekommt man, wie man sich denken kann, mit dem einscannen der Clubcard. Wie kommt man daran? In unserem ersten New World hat die Kassierin ihre Karte auf Nachfrage verwendet und im Zweiten haben wir dann eine eigene Touristen Clubcard aus Papier bekommen. Keine Registrierung erforderlich und die Angebote sind manchmal echt nicht zu unterbieten.

Unsere Meinung zu den Preisen und wie machen wir es

Wir machen uns einen Plan für die Woche und kaufen so nur ein was wir wirklich brauchen. Das hilft uns sehr und wer eine extra Packung Nudeln oder Reis im Camper dabei hat muss sich keine Sorgen machen, dass in den nächsten 500 km kein großer Supermarkt mehr kommt. Aber keine Angst, es gibt in jedem Ort immer einen Supermarkt oder einen Farmverkauf.

Ansonsten möchten wir festhalten, dass die Preise in Neuseeland nicht überteuert sind! Manches ist natürlich teurer (teilweise sehr, wie z.B. Paprika oder eine TK-Pizza) aber einiges ist sogar günstiger. Überzeugt Euch selbst, wenn Ihr mal hier seid. Auf unserem Instagram-Account machen wir regelmäßige Runden von dem Quiz „Was kostet?“. Schaut doch dort gern vorbei und Ihr könnt Euch ein kleines Bild davon machen, wie teuer es hier ist.

Tanken und sparen

Wir haben es ja bereits oben angedeutet: Beim Tanken könnt Ihr bares Geld sparen! 

Hier möchten wir es noch einmal kurz und knackig festhalten: Beispielsweise findet Ihr auf dem Kassenbon des Pack´n´Safe Supermarktes oft Tankcoupons für die eigenen oder kooperierenden Tankstellen. Der Supermarkt „Countdown“ bietet eine Karte an, mit der Ihr an der BP und Caltex pro Liter mehrere Cents sparen könnt. Meistens sind es 6 NZCent pro Liter, an manchen Tagen sparten wir sogar 10 NZCent pro Liter. Hier müsst Ihr Euch allerdings registrieren. *Achtet dabei auf Mindestabnahmen oder maximale Liter. Oftmals bekommt man den Rabatt erst ab NZD 40 und bis 100 Liter.

Die Mobil-Tankstelle hat uns ebenfalls beim Tanken direkt eine Kundenkarte gegeben. So sparen wir auch hier bei jedem Tanken Geld. Registrieren mussten wir uns hier nicht.

Egal, was Ihr wo sparen könnt unsere Erfahrung nach über 7000 km ist, dass Tankstellen in den Städten die TEUERSTEN sind (einzige Ausnahme: Rotorua, hier haben wir doch tatsächlich die Günstigste gefunden mit NZD 1,22)! Konnten wir nicht glauben, haben es aber immer wieder erlebt. Erst gestern mussten wir in einer Stadt tanken und haben NZD 1,69 / Liter Diesel gezahlt. Keine 40 km außerhalb lag der Preis bei NZD 1,39. Immerhin ein kleiner Unterschied, der am Ende eine Tafel Schokolade kosten kann. Also, wenn Ihr nicht müsst, tankt unterwegs und zwischendurch. Da sind die Preise meist günstiger.

Übernachten im Camper

Beim Übernachten im Camper kann man ein bisschen Geld sparen! Man hat immer die Wahl zwischen kostenpflichtig (NZD 30-50), kostenpflichtig (NZD 5-20) und gratis. Dabei gilt es aber einiges zu beachten, denn eine illegale Übernachtung kann gut und gerne NZD 200 Strafe kosten.

Die günstigste Art der Übernachtung ist also das korrekte „freedom camping“.

Mehr zum Leben in und mit dem Camper in einem anderen Beitrag. Dort sind wir näher auf das Thema Übernachtung eingegangen. Schaut hier gern vorbei.

Sonstige Sparmöglichkeiten

Trinkwasser

Trinkwasser aus dem Wassertank ist nur zu empfehlen. Es spart zum einen Plastikflaschen und zum anderen kostet es nichts! An Dump Stationen und Campingplätzen gibt es überall die Möglichkeit seinen Tank mit Trinkwasser aufzufüllen. Falls Ihr Euch ein bisschen unsicher seid oder Euch das Wasser zu komisch schmeckt empfehlen wir Trinkflaschen mit Filter. Die nutzen wir seid Australien und sind super happy damit. Trinkflaschen mit Filter gibt es auch hier in Neuseeland zu kaufen (haben wir im Countdown gesehen).

Coupons

Aktivitäten kosten hier in Neuseeland schon echt einiges an Geld. Man kann viel kostenlos machen und ganz vorne ist das Wandern und Spazieren gehen. Doch wenn, dann macht es schlauer als wir. In den AA Reiseheften über die verschiedenen Regionen gibt es für fast alles was man so machen möchte, Coupons mit 10-20%. Einfach alle Hefte kostenlos mitnehmen, durchblättern und sparen. Wir haben sie uns z.B. an der Abholstation des Campers mitgenommen. Aber auch an jedem Info-Center könnt Ihr Hefte mitnehmen.

Unsere Meinung

Doch neben all dem Sparwahnsinn, sollte man nicht am falschen Ende sparen. Wir sagen uns immer, dass wir nicht bis an das andere Ende der Welt reisen, um dann nichts zu machen. Am Ende sind es oft die Dinge, die man gemacht hat, an die man sich erinnert und es wäre doch zu schade, wenn man keine großen Erinnerungen hat, weil man etwas aus Geiz nicht machen wollte. Also sparen ist gut und möglich, um das Geld für schöne Momente zu investieren.

Video

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Schön, dass Du uns begleitest! Wir sind Katy und Edgar und erfüllen uns zurzeit einen großen Traum: Wir bereisen die Welt. Am 17. September haben wir unsere erste Weltreise begonnen. In unserem Blog berichten wir über alles, was wir unterwegs erleben. Denn wir sind mitrucksackaufreisen.   

 

Wir sind in der Heimat!

Ruhrgebiet (GMT +1)

 

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