Fidschi

Yasawa Islands – Paradiesische Inseln

Mit seinen Hauptsinseln Viti Levu und Vanua Levu und den vielen umliegenden kleinen Inseln, ist Fidschi ein kleines Paradies. Unsere Reise führt uns auf die Yasawa Islands, die sich westlich der Hauptinsel Viti Levu befinden. Nicht alle kleinen Inseln sind dort bewohnt. Auf manchen befinden sich einheimische Dörfer und Siedlungen, auf anderen findest Du exklusive Hotelresorts. Genau dort hat uns die Reise hingeführt. Drei verschiedene Resorts haben wir hier besucht und wir erzählen Dir gern mehr über unsere Erfahrungen auf den Yasawa Islands zum Thema Unterkunft, Essen, Service und Aktivitäten.

Welche Inseln der Yasawa Islands?

Von Nadi geht es für uns zunächst auf die fast nördlichste Insel nach Nacula Island. Dort befindet sich das Blue Lagoon Beach Resort. Nach fünf Nächten fahren wir mit der Fähre nach Drawaqa Island, wo sich das Barefoot Manta Resort befindet. Auch hier bleiben wir fünf Nächte bis es zu unserer letzten Inselstation geht: Kuata Island.

Um diesen Beitrag etwas besser aufzuteilen und hoffentlich übersichtlicher zu gestalten, haben wir die einzelnen Inseln/Resorts aufgeführt und nach Unterkunft, Essen, Service, Aktivitäten und Fazit gegliedert.

Wie komme ich auf die Inseln?

Die Yasawa Islands können mit einer Fähre der Awesome Adventures Fiji Company oder einem Wasserflugzeug angesteuert werden. Mit Letzterem haben wir keine Erfahrung gemacht und können Dir demnach nichts Weiteres dazu sagen. Der Katamaran von Awesome Fiji fährt mehrmals die Woche die Yasawa Islands ab und bringt Dich wieder zurück. In einem separaten Beitrag erklären wir Dir alles was Du wissen musst und wie Du selbstständig buchen kannst. Über die Fähre, dem selbstständigen buchen der Unterkünfte und welche Pässe und Pakete es gibt. Auch auf die Unterkunftskategorien und das sog. „Meal Package“ gehen wir ein.

Möchtest Du Informationen über den Bula Pass oder grundsätzlich wissen, wie Du Deinen Aufenthalt dort buchen kannst? Dann schaue Dir unseren separaten aktuellen Beitrag dazu an.
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Nacula Island - Blue Lagoon Beach Resort

Das Resort

Zuerst geht es für uns endlich nach vier Stunden Fähre zum Blue Lagoon Beach Resort, welches sehr weit nördlich der Yasawa Islands liegt. Schon von weitem können wir den weißen und schönen Strand erkennen. Palmen und weißer Sandstrand, was möchte man mehr? Ein schönes offenes Restaurant ist direkt am Strand gelegen, wo Dir auch kostenfreie Liegen zur Verfügung stehen. Ebenfalls gibt es dort einen Pool mit großen Liegen herum. Neben des Blue Lagoon Resorts befindet sich noch die Oarsman’s Bay Lodge. Hierzu können wir allerdings nicht viel sagen, da wir von den Gästen der dortigen Unterkunft nichts mitbekommen haben.

Poolbereich des Blue Lagoon Resorts in Fidschi
Restaurant des Blue Lagoon Resorts in Fidschi
Liegen am Strand des Blue Lagoon Resorts in Fidschi

Unterkunft

Wir haben fünf Nächte in einer Lodge geschlafen (mit Gemeinschaftsbad). Für uns war die Zeit dort viel zu kurz. Das Bett war sehr komfortabel und das Gemeinschaftsbad war auch groß genug. Einziger kleiner Nachteil: In der Lodge gab es keine richtige Möglichkeit die eigenen Sachen zu verstauen, da wir beispielsweise keinen Schrank hatten. Aber sagen wir mal so: Hier braucht man eigentlich auch nicht viel, außer seine Badesachen und etwas für das Restaurant.

Die Unterkunft hat auch höherwertige Häuschen und sehen von Außen sehr schön aus. Mit teils eigener Hängematte und Liegeflächen auf dem eigenen Balkon.

Foto einer Gartenlodge des Blue Lagoon Resorts in Fidschi.

Es gibt auch Dorms, also Mehrbettzimmer, die wir eigentlich in Erwägung gezogen haben, bei der Buchung allerdings nicht mehr verfügbar waren. Dies wäre die kostengünstigste Alternative, um hier zu übernachten.

Verpflegung

Abendessen im Blue Lagoon Resort auf den Yasawa Islands in Fidschi

Oh das Essen. Wir schwärmen heute noch davon, denn es war 1A und für uns ein Traum. Egal ob in Buffetform oder à la carte, es war immer überaus lecker. À la carte hat uns aber dennoch am besten gefallen, es wirkte noch etwas exklusiver und wir haben immer etwas Leckeres gefunden. Das Frühstück gibt es Buffetform und man wird gut satt. Zum Lunch hast Du eine Auswahl an Gerichten, die sich während unserer Zeit nicht geändert haben. Zusätzlich jedoch zwei Specials, die täglich wechselten. Am Nachmittag gab es zudem Kaffee, Tee und Gebäck.

Abends gab es meistens ein à la carte Menü, welches nicht täglich, aber zu unserer Zeit dennoch gewechselt hat. Drei Gänge und auch wenn die Portionen nicht wahnsinnig groß wirkten (beim Buffet isst man mehr), waren wir nach dem Dessert immer so gut gesättigt, dass wir sowieso nichts mehr hätten essen können. Das Essen war unserer Meinung sehr hochwertig und wir haben noch nicht allzu oft in einem Restaurant so wahnsinnig gut gegessen. Da schließen wir unsere Heimat auch mit ein.

Das dort angebotene kostenfreie Trinkwasser war sehr gut trinkbar und rund um die Uhr verfügbar!

Perfektes Abendessen im Blue Lagoon Resort auf den Yasawa Islands in Fidschi
Sirloin Beef mit Knoblauch-Kräuter-Röstkartoffeln und sautiertem Spinat
Abendliches Dessert im Blue Lagoon Resort in Fidschi
Käsekuchen mit Passionsfruchtsoße und Vanilleeis

Service

Das Personal war überaus freundlich. Bei Ankunft wurden wir mit schönem Gesang und einem leckeren Getränk begrüßt. Uns wurde alles erklärt und bei Fragen konnten wir uns jederzeit an jeden einzelnen Mitarbeiter wenden. Jeder Mitarbeiter hatte ein Lächeln im Gesicht und sah schon von Grund auf freundlich aus.

Während des Essens wird stetig darauf geachtet, dass immer genug Trinkwasser auf dem Tisch steht.

Aktivitäten

Es werden einige Aktivitäten angeboten, wie z.B. Tauchen, Schnorcheln oder Wandern.

An zu bezahlenden Aktivitäten haben wir lediglich das Schnorcheln mitgemacht und die restliche Zeit die Seele baumeln lassen. Für FJD 45 pro Person (ca. 18 € und Stand Juni 2019) gehen wir knapp zwei Stunden schnorcheln. Dies hat sich eher mittelmäßig gelohnt, da das Reef am Strand selbst schöner war, als auf dem Ausflug. Aber das ist nur unsere persönliche Meinung.

Korallenwelt vor der Küste des Blue Lagoon Resorts in Fidschi

Ansonsten sorgen die Mitarbeiter immer für Stimmung und Unterhaltung. Besonders zum Abend hin, gibt es ein paar Möglichkeiten, die man tun oder sich anschauen kann. Unter anderem kannst Du an einer Kava Zeremonie teilnehmen oder die Mitarbeiter machen eine kleine Tanzveranstaltung mit traditionellen Tänzen.

Unser Fazit

Um Dir in kurzen Worten unsere Meinung zu diesem Resort zu nennen: Ein rundum perfekter Ort für uns. Nicht nur der Strand, sondern auch das Resort selbst hat uns wirklich von den Socken gehauen.
Eine Reisekreditkarte ist hier sinnvoll und wichtig. Wir vergleichen die aktuell besten Kreditkarten für die Reise in unserem separarten Beitrag.
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Drawaqa Island - Barefoot Manta Resort

Barefoot Manta Resort

Dieses Resort haben wir ausgesucht, weil man hier mit Mantas schnorcheln kann. Auch wenn wir in Indonesien schon viele Mantas gesehen haben, reizt es uns natürlich trotzdem noch weitere zu sehen. Also ging es für uns nach dem Blue Lagoon Beach Resort ins Barefoot Manta.

Luftaufnahme von Drawaqa Island in Fidschi

Das Resort ist sehr süß und am Ende der Insel gelegen. Hier hast Du drei Strände: Sunrise, Manta und Sunset. Du kannst Dir morgens wunderbar den Sonnenaufgang anschauen und am Nachmittag auf der anderen Seite den Sonnenuntergang beobachten. Die Anlage ist süß gebaut und befindet sich unter schönen Palmen.

Luftaufnahme vom Strand des Barefoot Manta Resorts

Am Strand selbst kann man leider nur auf dem Sand liegen. Es gibt ein paar Bänke, Stühle und vereinzelte Hängematten, aber wenn man sich richtig hinlegen möchte, muss man dies leider auf dem Sand tun. Ist für uns eigentlich kein Problem, aber wir haben für uns gemerkt, dass es doch ein Tick mehr Entspannung bringt, wenn man sich nach dem Abkühlen einfach auf seine Liege legen kann. Vielleicht hat es sich mittlerweile auch geändert und es sind Liegen vorhanden. 

Unterkunft

Hier haben wir in einem 4-Bett-Dorm (Sunrise Beach Dorm) übernachtet. Ein süßes kleines Häuschen mit Moskitonetz und Ventilator. Vollkommen ausreichend und komfortabel für die Zeit. Nach Handtüchern haben wir ebenfalls gefragt und diese ohne Probleme bekommen. Auch hier gibt es Gemeinschaftsbäder, aber unter freiem Himmel! Wir finden, dass dies einen besonderen Charme hat und wir fanden es super. Hier hatten wir nur kalte/leicht lauwarme Duschen, aber nach einem heißen Tag, tut es auch gut. Wir hatten jedenfalls keinerlei Probleme damit.

Außenansicht Dorm des Barefoot Manta Resorts
Innenansicht des Dorms im Barefoot Manta

Auch hier gibt es wieder höherwertigere Möglichkeiten zu übernachten. Wir haben Fotos von einem Pärchen gesehen, dass ein Häuschen gemietet hatte und es sah wirklich traumhaft aus. Kostet aber natürlich auch mehr als die FJD 56 (ca. 23 €), die pro Person/Tag für das Dorm bezahlt werden müssen. Es gab damals allerdings noch ein günstigeres Dorm, welches mit Sicherheit auch gut gewesen wäre. Wir hatten uns allerdings für das etwas teurere Dorm entschieden, weil es uns optisch einfach besser zugesagt hat.

Verpflegung

Das Essen war grundsätzlich sehr lecker. Wenn man allerdings vom Blue Lagoon kommt und dieses (für uns) perfekte Essen hatte, konnte man leider nur etwas enttäuscht werden, zumal es am Tag den gleichen Preis gekostet hat (Stand August 2021 kostet es jetzt 4 € weniger am Tag).

Das Frühstück war etwas kleiner, aber wir sind immer gut satt geworden. Bereits beim Frühstück wurden wir gefragt, was wir zum Mittag essen möchten. Es gab täglich drei Auswahlmöglichkeiten, wovon eines immer vegetarisch war. Am Mittag gab es dann das ausgewählte Essen. Einziger Punkt: Sie scheinen es wirklich für Punkt 12:00 Uhr zum Beginn der Mittagszeit fertig zu machen, weshalb ab und an unser Essen nur lauwarm war, wenn wir erst um 12:15 Uhr dort waren. Heißt dann zukünftig für uns: Um Punkt 12:00 Uhr dort sein.

Abendessen in Buffetform oder à la carte

Abends gab es abwechselnd à la carte und Buffet. Bei jedem à la carte Abend waren wir von dem Essen wirklich begeistert! Hier konnte man während des Mittagessens schon wählen, was man haben möchte (auch drei Gänge). Beim Buffet waren wir leider etwas hin und hergerissen. Einmal hat es uns nicht so zugesagt und wir haben auch nicht gesehen, dass etwas nachgelegt wurde, wenn mal etwas leer war. Aber gut, Geschmäcker sind unterschiedlich und das ist auch gut so.

Mittagessen im Barefoot Manta Resort in Fidschi

Auch hier haben wir immer Trinkwasser bekommen. Dieses hat uns geschmacklich nicht so zugesagt, da waren wir froh, dass wir noch Wasserflaschen mitgenommen haben. Da wir für unsere Filtertrinkflaschen leider keine Filter mehr dabei hatten, konnten wir den Geschmack auch nicht etwas herausfiltern.

Hauptrestaurant des Barefoot Manta Resorts in Fidschi
Ein Teil des "Hauptrestaurants"
Strandrestaurant des Barefoot Manta Resorts bei Sonnenuntergang
Am Strand findet meist das Buffet am Abend statt

Service

Auch hier waren alle Mitarbeiter sehr nett. Manchmal wirkten sie etwas planlos, gerade dann, wenn wir an einer angesetzten Aktivität teilnehmen wollten und sie den dafür Verantwortlichen gesucht haben. Dies hat uns aber ehrlicherweise nicht gestört. Wir wurden sehr nett empfangen und vor allem total schön verabschiedet. Das Personal hat für uns gesungen und Gitarre gespielt, das fanden wir sehr bewegend und schön anzuhören.

Aktivitäten

Übersicht der Aktivitäten am Tag im Barefoot Manta Resort in Fidschi

Im Blue Lagoon haben wir bereits Meinungen über das Manta Schnorcheln gehört und auch danach noch: In unmittelbarer Nähe dieser Insel gibt es eine Art Kanal, wo die Mantas durchschwimmen und sich an vielen Putzstationen säubern lassen. Man könne wohl selbst dorthin schnorcheln, aber es wird verboten und man muss eine Tour buchen, um dorthin zu kommen.

Es läuft folgendermaßen ab: Wenn Mantas gesichtet werden, wird es auf der Insel laut kundgetan. Möchtest Du dabei sein, trefft Ihr Euch am Dive Center, nimmt die Schnorchelausrüstung mit und es folgt eine kleine Sicherheitsunterweisung. Dann geht es aufs Boot Richtung Kanal. Am Ende springen viele Menschen gleichzeitig ins Wasser (manche sagten uns 20, manche mehr als 30 oder 50!). Seht Ihr tatsächlich Mantas müsst Ihr für den Trip FJD 65 (ca. 26 €) pro Person bezahlen (Stand Anfang Juni 2019). Wenn Ihr am Ende doch keine Mantas zu Gesicht bekommt, zahlt Ihr nichts.

Manta Schnorcheln

Während unserer Zeit im Barefoot Manta wurden nur einmal Mantas gesichtet. Wir haben uns letztendlich dagegen entschieden, weil wir bereits gesehen haben, wie viele andere Boote dort waren und wir die vielen Menschen nicht um uns haben wollten. Außerdem wurde zu diesem Zeitpunkt auf zwei Gäste gewartet, die gerade mit dem Schiff angekommen sind, um sie noch auf den Schnorcheltrip mitzunehmen. Am Ende ein Fehler, denn die Truppe war knapp 10 Minuten zu spät dran und hat demnach keinen Manta mehr gesehen. Genau diese Minuten, die sie auf zwei Gäste gewartet haben. Wirklich schade für die Schnorchelgruppe, weil leider kein Gast mehr einen Manta gesehen hat und das Resort demnach leider auch keinen Cent verdienen konnte.

Marine Bio Tour & Vorträge

Im Resort gibt es ebenfalls einen Marinebiologen, der eine sogenannte Marine Bio Tour anbietet. Leider konnten wir hier nicht teilnehmen, weil er bis kurz vor unserer Weiterreise Urlaub hatte. Über diese Tour haben wir von anderen Reisenden nur Gutes gehört. An unserem letzten Tag dort konnten wir bei kleinen Vorträgen von ihm dabei sein, wo einiges über das Riff oder auch über die Mantas erzählt wurde. Diese waren sehr interessant und sind wirklich empfehlenswert.

Vortrag eines Meeresbiologen des Barefoot Manta Resorts in Fidschi

Schnorcheln am Strand

Hier kannst Du sehr gut schnorcheln. Unserer Meinung nach besser als am Blue Lagoon Beach Resort. Das Riff ist hier viel größer und es gibt einiges zu entdecken. Dies könnt Ihr am Strand auch ohne Guide und zusätzlicher Kosten tun. Es werden aber auch Schnorcheltrips angeboten, wie z.B. das Schnorcheln im Dunkeln.

Katy steht im glasklaren Meer in Fidschi
Foto einer Koralle vom Schnorcheln vor dem Barefoot Manta Resort in Fidschi
Nächtlicher Sternenhimmel im Barefoot Manta Resort in Fidschi

Fazit

Wir haben hier schöne Tage verbracht. Für uns nicht der perfekte Abschalt- und Entspannungsort, aber wir haben die Zeit hier dennoch sehr genossen. Es waren nicht viele Gäste da und man hatte zeitweise auch einen der Strände komplett für sich alleine! Das Schnorcheln war super und hat Vieles geboten.

Leider zieht man ja doch immer wieder einen Vergleich zu anderen bisherigen Unterkünften, auch wenn es nicht unbedingt sehr fair ist. Wenn man aber Preis- und Leistung miteinander vergleicht und weiß, dass man für das Meal Package den gleichen Preis bezahlt, wie in einer Unterkunft, wo es ein (unserer Meinung nach) höherwertiges Essen gibt, finden wir diesen Preis für diese Unterkunft leider etwas viel. Mittlerweile ist der Preis 4 € p.P/Tag niedriger als im Blue Lagoon. Die Lage des Resorts mit den drei Stränden begeistert uns aber noch bis heute, genauso wie das Schnorcheln.

Edgar taucht beim Schnorcheln in Fidschi gerade ab
Aussicht vom Barefoot Manta Resort in Fidschi auf das Meer

Kuata Island - Barefoot Kuata Resort

Zum Resort auf Kuata Island

Das letzte Resort für uns, bevor es nach Nadi zurückgeht. Die letzten fünf Nächte verbringen wir hier auf Kuata Island und haben eine tolle Zeit!

Das Resort verfügt über zwei Strände, wobei die Unterkunft selbst nur an einem Strand gebaut ist. Zum anderen Strand muss man aber nur knapp fünf Minuten laufen.

Die Anlage verfügt über drei kleine Pools und Sonnenliegen, die für uns sehr bequem sind. Hinter der Poolanlage befindet sich das Restaurant, wo alle Mahlzeiten eingenommen werden. Zudem ist hier die Bar, die – wie wir finden – total süß gestaltet ist.

Überblick auf das Barefoot Kuata Resorts in Fidschi
Strand des Barefoot Kuata Resorts in Fidschi

Unterkunft

Wir entschieden uns hier für ein 6-Bett-Dorm. Die Dorms befinden sich in fest verbauten Zelten, die aber für sechs Personen groß und gemütlich sind. Von der Qualität der Betten und des Zimmers etwas niedriger als das Sunrise Dorm im Barefoot Manta. Aber ehrlich gesagt, schläft man am Ende nur drin und so lange es nicht zu heiß dort ist und man die Möglichkeiten zum Lüften hat, ist für uns alles gut. Außerdem gibt es Ventilatoren. Wir haben hier sehr gut geschlafen.

Natürlich gibt es hier auch andere Unterkünfte und man hat die Möglichkeit für mehr Geld etwas Höherwertiges zu bekommen. Uns hat dies allerdings vollkommen ausgereicht und für FJD 53 (22 €) pro Person und Nacht kann man nicht meckern.

Außenansicht des Dorms bei Sonnenuntergang im Barefoot Kuata Resort
Innenansicht eines 6-Personen-Dorms im Barefoot Kuata Resorts in Fidschi

Verpflegung

Das Essen ist super, da können wir überhaupt nichts gegen sagen. Zum Frühstück ein ausreichendes und leckeres Buffet. Das Mittagessen ist ebenfalls in Buffetform und meistens gilt das Gleiche für das Abendessen. Aber hier fanden wir an jedem einzelnen Tag die Qualität des Essens sehr gut. Schade, dass man nach einem Teller immer satt war und nichts mehr nachnehmen konnte. Nachgefüllt wurde ebenfalls regelmäßig. Ein großer Pluspunkt für uns! Auch das Wasser konnte man gut trinken und es wurde auf Nachfrage nachgefüllt oder man konnte es auch selbst an einer Station nachfüllen.

Manchmal wurde sogar ein Menü serviert und dafür wurde das Abendessen extra direkt am Strand vorbereitet. Zu unserer Schande, haben wir vom Essen eigentlich nur ein einziges Foto von einem Teil des Frühstücks gemacht.

Frühstück im Barefoot Kuata Resort in Fidschi
Ein Foto von Katy beim Abendessen in Fidschi
Gedeckter Tisch direkt am Strand im Barefoot Kuata in Fidschi

Service

Super Service und super nette Mitarbeiter. Sie waren alle herzlich und bei Fragen immer freundlich. Bei unserer Ankunft war es im Zelt richtig heiß und wir hatten Angst, dass es nachts auch so sein wird, weil das Zelt über Tag vielleicht zu sehr aufheizt. Da haben wir die Dame an der Rezeption gefragt, ob es nicht doch die Möglichkeit eines „Upgrades“ gegen Aufpreis gibt. Leider war dies nur für eine Nacht möglich, weil das Resort in den kommenden Tagen sehr gut besucht und zeitweise auch ausgebucht ist. Daher haben wir das Zimmer nicht gewechselt.

Am nächsten Tag hat sie uns aufgesucht und nach unserer Nacht gefragt und dass sie eventuell eine Lösung für uns hätte. Es gäbe noch ein anderes Dorm, was kein Zelt ist und vielleicht ist es dort besser. Da wir aber gut geschlafen haben, haben wir keinen Anlass gehabt zu wechseln. Wir fanden es aber sehr nett von ihr, dass sie überhaupt noch weiter geschaut hat, ob sie uns weiterhelfen kann.

Aktivitäten

Tauchen mit Bull Sharks

Die wahrscheinlich bekanntesten Aktivitäten hier sind Schnorcheln mit Reef Sharks und Tauchen gehen mit Bull Sharks. Hierzu kommen auch Tagestouristen mit der 10:00 Uhr Fähre an, um dies zu machen.

Es finden täglich zwei Tauchgänge mit Bull Sharks statt. Wir haben uns für den ersten um 8:00 Uhr entschieden. Mit fast FJD 300 (121 €, Stand Juni 2019) pro Person nicht gerade günstig, aber für uns allemal wert gewesen! Dieses Erlebnis war klasse und für uns ein weiteres großes Highlight unserer Reise. 22 Meter geht es für uns in die Tiefe und wir legen uns hinter eine Steinmauer, um die Haie zu beobachten. Diese werden mit Fischköpfen gefüttert, um sie anzulocken.

Ein Foto von Katy während eines Tauchgangs in Fidschi

Wir waren vorher etwas skeptisch

Zuvor haben wir mit dem Marinebiologen aus dem Barefoot Manta gesprochen, weil wir uns unsicher waren, ob dieser Tauchgang eine gute Idee ist. Bei Haien im offenen Meer tauchen und diese mit Essen anzulocken. Diese Skepsis hat er uns genommen, denn er sagte uns a) dass es für Taucher ungefährlich sei diese Tour zu machen (er erklärte uns dies noch genauer, würde aber jetzt zu ausführlich werden) und b) die Fischköpfe lediglich ein ganz kleiner Snack für Haie seien, da sie nicht möchten, dass sie mit dem Jagen aufhören und sich das natürliche Verhalten verändert. Er machte da einen kleinen Vergleich: Wir essen ja auch gern mal ein Stück Schokolade und brauchen trotzdem unsere normalen Mahlzeiten.

Einer der spannendsten Tauchgänge

Auch wenn wir anfangs etwas skeptisch, ängstlich und großen Respekt hatten, war dies eine Erfahrung, die wir nicht mehr missen möchten. Die Tauchguides sind zuverlässig und haben uns immer das Gefühl von Sicherheit gegeben. Zu keiner Zeit fühlten wir uns durch die Haie bedroht, auch wenn sie teilweise sehr nah gekommen sind. Unsere „Aufpasser“ waren stets an unserer Seite.

Foto von Katy beim Tauchen und Beobachten von Bullhaien in Fidschi
Nahaufnahme eines Bullhaien während eines Tauchgangs in Fidschi

2. Tauchgang am Tag ist "nur" bei 11 Metern

Um 11:00 Uhr gibt es neben dem Schnorcheln mit den Reef Sharks einen weiteren Tauchgang. Hier geht man allerdings nur auf 11 Meter runter. Außerdem bekommen auch nicht zertifizierte Taucher die Möglichkeit tauchen zu gehen. Ob dies in jedem Land so erlaubt ist, wissen wir nicht, aber egal ob zertifizierter Taucher oder nicht, wir haben durchweg nur Positives gehört.

Wir haben gesehen, dass die Nicht-Taucher vorher eine kleine Einführung bekommen. Ein paar Basics und Lehrstunde im Pool. Nach einem Tauchgang haben wir mit einer Reisenden gesprochen und sie hat gesagt, dass sie sich super aufgehoben gefühlt hat und als unerfahrene Taucherin zu keinem Zeitpunkt Angst hatte. Weder vor den Haien noch vorm Tauchen selbst und das deckt sich auch mit unserer Erfahrung. Ob wir dies aber persönlich ohne Tauchschein gemacht hätten, wissen wir nicht.

Hier kommt keine Langeweile auf

Andere Aktivitäten haben wir hier gar nicht groß gemacht. Den Unternehmungslustigen unter Euch wird aber bestimmt nicht langweilig, wenn man ein paar Tage hier ist. Ansonsten sorgen auch hier die Mitarbeiter für Stimmung. Es gab beispielsweise an einem Abend auch eine kleine traditionelle Zeremonie, der wir beiwohnen durften.

Eine Gruppe Fijianer halten auf den Yasawa Islands eine Zeremonie ab
Ein Fijianer sitzt vor einem Lagerfeuer auf den Yasawa Islands

Unser Fazit

Ein toller Abschluss unserer Mini-Inseltour bei den Yasawa Islands. Wir haben uns hier wohlgefühlt und finden hier das Preis-/Leistungsverhältnis wieder gerecht. Wenn man natürlich auch hier wieder den ganz direkten Vergleich zum Blue Lagoon macht, ist das Blue Lagoon noch einmal eine schippe luxuriöser. Finden aber, dass man mit dem Barefoot Kuata überhaupt nichts falsch machen kann.

Das Einzige was wir nicht 100%ig toll fanden ist, dass Tagestouristen hier sind. Dass es grundsätzlich auch für „Nicht-Resortgäste“ die Möglichkeit gibt am Tauchen oder Schorcheln teilzunehmen, finden wir gut, allerdings bleiben diese dann bis zum Nachmittag hier. D.h. es war an manchen Tagen voller und etwas unruhiger, bis die Fähre Richtung Festland um 16:00 Uhr gekommen ist. Für uns ist es jetzt nicht abschreckend, aber ohne die Tagesbesucher wäre es hier noch ruhiger und entspannter. Diese Info wollten wir Dir nicht vorenthalten.

Unsere Meinung

Wenn uns jemand fragen sollte, ob wir noch einmal nach Fidschi möchten, dann gibt es von uns ein ganz klares JA!

Für uns waren diese Tage traumhaft, auch wenn wir nicht in allen Resorts gleich glücklich waren. Ganz oben steht für uns das Blue Lagoon Beach Resort, gefolgt vom Barefoot Kuata und dann das Barefoot Manta. Die Zeit haben wir sehr genossen und wir sind in jedem Fall mit zwei weinenden Augen wieder abgereist. Vielleicht kommen wir irgendwann wieder und es ist hoffentlich genauso schön wie im Juni 2019.

Du möchtest auch nach Fidschi auf die Yasawa Islands reisen?

Solltest Du Dich für eine Reise nach Fidschi auf die Yasawa Islands (oder auch Mamanuca Islands) interessieren, dann lasse Dich vielleicht beraten oder mache Dich selbst schlau. Anfangs war alles sehr verwirrend für uns, aber wenn man einmal durchgeblickt hat, kann man auf jeden Fall Geld sparen. An dieser Stelle möchten wir Dir gern noch einmal unseren Beitrag zum Buchen der Unterkünfte und des Bula Passes verlinken. In diesem Beitrag erklären wir Dir den Bula Pass und andere Pakete und wie Du für Dich herausfindest, ob sich ein Pass oder Paket preislich lohnt. Wir erklären Dir alles was wir rund um das Buchen der Reisen nach Fidschi wissen, damit Du ohne Drittanbieter und günstiger Deine Reise buchen kannst. Das eingesparte Geld kannst Du dann in Aktivitäten investieren.

Erfahre hier mehr über die Buchung der Resorts und die Anreise auf die Inseln und wie Du diese organisierst. Was ist der Bula Pass, lohnt er sich und was ist das "Meal Package"?
Gelber Pfeil
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